Aus einer Begegnung wurde eine Aufgabe.
Was mit dem Wunsch begann, einigen Kindern in Mtwapa zu helfen, wuchs Schritt für Schritt zu einem Ort, an dem heute hunderte junge Menschen lernen und Zukunft gestalten.
Viele kleine Schritte. Eine gemeinsame Idee.
2007 begann unsere Arbeit in Mtwapa mit Patenschaften und Unterstützung für Kinder, deren Familien eine Schulausbildung nicht finanzieren konnten. Aus diesen ersten Begegnungen entstand bald der Wunsch, Bildung langfristig möglich zu machen.
Aus einer kleinen Schule auf gemietetem Grund wurde schließlich die Helping Hands Community School. Seither ist die Schule Jahr für Jahr mit den Kindern und ihren Bedürfnissen gewachsen.
Unsere Geschichte in Jahren.
Fast zwei Jahrzehnte – mit Herausforderungen, Fortschritten und vielen neuen Möglichkeiten.
Die ersten Schritte
Die ersten Patenschaften ermöglichen Kindern in Mtwapa den Schulbesuch. Daraus wird bald die Idee einer eigenen Schule.
Eine kleine Schule in Mtwapa
Als eine bestehende Primary School vor der Schließung steht, wird sie übernommen. Als einfache Übergangslösung werden fünf Klassenräume im Zentrum von Mtwapa eingerichtet.

Ein eigenes Grundstück
Nachdem das bisherige Schulgrundstück verloren geht, gelingt mit großer Unterstützung ein Neubeginn: Ein eigenes Grundstück wird erworben. Brunnen, zwölf Klassenzimmer, Büro, Küche, Sanitäranlagen und Wasserturm entstehen.

Die Schule wächst weiter
Fast 400 Kinder besuchen die Schule. Bücherei, Näh- und Kreativraum, Lehrerzimmer und weitere Räume kommen hinzu.

Mehr Raum zum Lernen und Leben
Weitere Klassenräume und Einrichtungen werden gebaut. Auch die kleine Landwirtschaft zur Selbstversorgung wird ausgebaut und Unterstützung für Kinder in Not geschaffen.

Der nächste Bildungsweg
Der Ausbau Richtung weiterführende Schule beginnt. Ältere Schülerinnen und Schüler bekommen neue Möglichkeiten, erste Internatsstrukturen werden aufgebaut.

Die High School öffnet
Im Februar startet die neu gebaute High School mit 37 Jugendlichen. Im Juli stirbt John Horsewood, der die Schule aufgebaut und zunächst als europäischer Direktor geleitet hatte. Sonja Horsewood-Jemc übernimmt die Leitung in Kenia.

Mehr Platz für die Oberstufe
Ein angrenzendes Grundstück kann erworben werden. Für die High School werden zusätzliche Räume und Versorgungseinrichtungen geschaffen.


Schlafsäle, Bibliothek und Farm
Auf dem neuen Land entstehen Schlafsäle für Jungen, Klassenzimmer und eine Bibliothek. Eine Farm mit Kühen, Schweinen, Ziegen und Hühnern wird aufgebaut. Eine Spende von XXXLutz ermöglicht den Bau einer Tischlerwerkstatt.


Die erste Matura
Ein großer Container mit Ausstattung für Schule und neue Schulklinik kommt an. Ein Musikzimmer, ein Computerraum und ein Wirtschaftsgebäude kommen dazu. Im November legt der erste Jahrgang die Matura ab.




Internet für die Schule
Weitere Klassenzimmer und Unterkünfte für Angestellte werden gebaut. Die Schule bekommt Internet.



Neue Ausstattung
Ein weiterer Container aus Österreich erreicht die Schule. Die Küche wird neu gestaltet und das Labor ausgebaut.


Solarstrom und Ausbau
Kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie erhält die Schule eine Photovoltaikanlage mit 68 Paneelen; die Akkus folgen im Oktober. Während der schulfreien Zeit werden Klassenzimmer vergrößert, ein Physiksaal und ein neuer Wasserturm gebaut.

Zurück in den Unterricht
Die Schule wird für den Unterricht unter Corona-Bedingungen eingerichtet und der Schulbetrieb beginnt wieder.

Regenwasser sinnvoll nutzen
Unterirdische Wassertanks sammeln Regenwasser für Toilettenspülungen und die Bewässerung der Schulfarm.



Junior Secondary & neues Land
Der erste Jahrgang der Junior Secondary beginnt. Zwei Notschlafhäuser für gefährdete Jugendliche werden errichtet. Im Oktober kann ein weiteres Grundstück gekauft werden.

Spielplatz, Dächer und Wasser
Der Kindergarten bekommt einen Spielplatz. Viele Dächer werden renoviert; im Herbst kommen große Tanks zur Regenwassersammlung für Küche und Trinkwasser hinzu.



24/7 unabhängig vom Stromnetz
Die Photovoltaikanlage wird erweitert. Die Schule ist nun rund um die Uhr vom öffentlichen Stromnetz unabhängig. Der deutsche Förderverein in Albstadt wird durch einen neuen Verein in Oldenburg abgelöst.

Die neue Senior Secondary School
Klasse 10 startet nach dem aktuellen kenianischen Lehrplan mit naturwissenschaftlichem und humanwissenschaftlichem Zweig. Die Volontärsunterkünfte werden renoviert und erhalten zusätzliche Fenster.


