Bildung schafft Perspektiven.
Am Rand von Mtwapa ist über viele Jahre etwas Besonderes entstanden: die Albstadt Helping Hands Community School. Rund 600 Kinder und Jugendliche lernen hier vom Kindergarten bis zur Senior Secondary School.
Zwei Welten ganz nah beieinander.
Mtwapa liegt an der kenianischen Küste, etwa 20 Kilometer nördlich von Mombasa. Viele Familien leben hier unter schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen. Für ihre Kinder ist eine gute Schulbildung ohne Unterstützung häufig nicht erreichbar.
Unsere Schule liegt am Rand von Mtomondoni. Inmitten tropischer Vegetation entstand ein geschütztes Gelände mit viel Platz zum Lernen, Spielen und Aufwachsen.
Ein Ort der Ruhe. Ein Ort zum Lernen. Ein Ort voller Möglichkeiten.



Mehr als eine Schule.
Die Helping Hands Schule begann auf einem gemieteten Grundstück. Als dieses Anfang 2010 verloren ging, stand das Projekt vor einer großen Herausforderung. Dank einer großen Einzelspende aus Österreich konnte ein eigenes Grundstück erworben werden. Durch die Unterstützung eines deutschen Vereins in Albstadt, der in der Vergangenheit den Kindergarten sponserte, und von Unterstützerinnen und Unterstützern in der Schweiz wurde ein Neubeginn möglich.
Zunächst entstanden ein Brunnen, zwölf Klassenzimmer, ein Büro und eine Küche. In den folgenden Jahren kamen Bücherei, Kreativ- und Werkräume, weitere Klassenräume, Einrichtungen für Kinder in Not, eine Schulfarm und vieles mehr hinzu.
2015 und 2023 konnten angrenzende Grundstücke erworben werden. Heute umfasst das Schulareal rund 24.000 m².




Lernen braucht mehr als Bücher.
Die Kinder und Jugendlichen erhalten zwei Mahlzeiten täglich. Neben dem Unterricht gibt es Möglichkeiten für Sport, Spiel, Kunst und Musik. Die Jugendlichen der High School leben – mit Ausnahme der Ferien – im schuleigenen Internat und werden rund um die Uhr betreut.
Wir möchten junge Menschen darin unterstützen, selbstständig zu werden, Verantwortung zu übernehmen, informierte Entscheidungen zu treffen und ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Auch ein authentisch gelebter christlicher Glaube gehört zum Selbstverständnis unserer Schule.
Seit 2026 besucht die 10. Klasse die neue Senior Secondary School nach dem aktuellen kenianischen Lehrplan – mit naturwissenschaftlichem und humanwissenschaftlichem Schwerpunkt.




Ein Rundgang über das Schulgelände









Eine Stimme, die in ganz Kenia gehört wurde.
Faith, Schülerin der 10. Klasse unserer Schule, gewann den 1. Platz beim landesweiten Aufsatzwettbewerb für Senior Schools der kenianischen Behörde NACADA. Große kenianische Medien berichteten ausführlich über ihren Erfolg.
Ein wunderbares Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn junge Menschen die Möglichkeit bekommen, ihre Talente zu entdecken und zu entfalten.


Vom Schulkind zur Ärztin.
Im November 2017 legte der erste Jahrgang die Matura ab. Viele Absolventinnen und Absolventen setzen ihren Weg heute an Colleges, Universitäten oder in beruflichen Ausbildungen fort.
Unsere Freude war riesengroß, als mit Dr. Mary Bibi unsere erste Ärztin promovierte.
Inzwischen hat auch Dennis (im Promotionsfoto ganz rechts) sein Medizinstudium abgeschlossen.
Unsere ehemaligen Schülerinnen und Schüler arbeiten heute unter anderem in Medizin, Recht, Unterricht, Krankenpflege, Technik, Psychologie, Elektrotechnik und Schneiderei.
Von der ersten Patenschaft zur eigenen Schule.
Erste Patenschaften und Beginn der Arbeit in Mtwapa.
Eigenes Grundstück und Neubeginn der Schule.
Der erste Jahrgang legt die Matura ab.
Bildung bis zur Senior Secondary und darüber hinaus.
Menschen, die all das möglich machen.
Lehrkräfte, Betreuungspersonal, Küche, Verwaltung, Werkstätten, Landwirtschaft und viele weitere Mitarbeitende tragen gemeinsam den Schulalltag.
Getragen wird die Schule auch von Menschen in Europa – mit Patenschaften, Spenden, ehrenamtlicher Arbeit und persönlichem Engagement.





Viele Wege zu helfen.
Patenschaften
Ein Kind langfristig auf seinem Bildungsweg begleiten.
Spenden
Schule, Versorgung und neue Möglichkeiten unterstützen.
Volontariat
Zeit, Fähigkeiten und persönliche Erfahrungen einbringen.
Weitersagen
Helping Hands bekannter machen und andere Menschen für unsere Arbeit begeistern.